Lieber Herr Rothenbühler

Man mag von Doris Fiala halten, was man will.
Ihre Kolumne, Herr Rothenbühler, hat diese Frau allerdings nicht verdient.

Unter dem Deckmantel des altbekannten väterlichen Ratschlags lassen Sie einen Schlag in die Eierstöcke nach dem anderen ab. Ihre unterschwellige Frauenfeindlichkeit schwappt an die Oberfläche. Mir ist schlecht.

Sie unterstellen Frauen, die am Zürichberg wohnen, dass sie kein gutes Selbstbewusstsein haben und deshalb auf „neue“ Brüste angewiesen sind. Hallo? Man mag von der Schönheitschirurgie denken, was man will, aber so eine Bemerkung ist unverschämt. Welches Recht nehmen Sie Penisbesitzer sich heraus, über die sekundären Geschlechtsteile einer Frau zu lästern? Geilt es Sie etwa auf?

Genau so schlimm ist Ihre Bemerkung über Frau Fialas Lerneifer. Sie stellen Fiala bloss:

Was will denn dieses Frauchen eigentlich? Ein bisschen Diplom? Reichts denn nicht, wenn sie Nationalrätin, Karrierefrau und Mutter ist?

Zum Kotzen.

Was soll man da sagen?
Ja. Dann will sie halt mehr, weil sie’s kann.
Offensichtlich nützt sie ihr verdientes Geld, um sich weiterzubilden, was keine schlechte Sache ist.

Lieber Herr Rothenbühler, bitte ersparen Sie uns weitere solche Kolumnen. Sie sind unangebracht, peinlich und verraten zumindest mir, dass Sie Ihren Kopf nur dazu benützen, damit es Ihnen nicht in den Hals regnet.

Mit unfreundlichen Grüssen

Zora Debrunner

Nachtrag:
Der Herr Rothenbühl kann auch noch anders. Aber nicht besser.

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3 thoughts on “Lieber Herr Rothenbühler

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