Pick-up-Artists oder die ewigen Hosenscheisser

Immer wieder ein Rätsel von neuem ist die Tatsache, dass Männer und Frauen sich ineinander verlieben. Offenbar ist das nicht so einfach, was gewisse Störungen Strömungen wie Pick-up-Artists beweisen.

Männer, die Frauen anmachen, nur um zu schauen, wie weit sie gehen können, gab es wohl schon immer. Früher hiess diese Sorte Mann „trauriges Arschloch“. Heute nennen sich diese hochgestochen Pick-up-Artists.

Das sind also Männer, die sich einen Sport draus machen, eine Frau zu brechen, zu verletzen und letztlich so zu biegen, dass sie sich selber verleugnet und klein macht. Man möchte meinen, eine Frau fällt auf so was nicht herein. Weit gefehlt. Die Methoden dieser Männer sind derart gemein, dass man es fast nicht glauben mag.

Einfache Gemüter mögen eine Brücke zu BDSM schlagen, was zeigt, dass sie weder das eine noch das andere verstanden haben. Während es bei BDSM um Partnerschaft und Lust geht, suhlen sich die Pick-up-Artists in den Wunden ihrer Kindheit und all den (verdienten?) Absagen, die sie von Frauen bekommen haben. Pick-up-Artisting ist in gröbster Art und Weise frauenfeindlich.

Natürlich habe ich mich gefragt, welchen Anteil wir Frauen an dieser Bewegung haben. Was muss in einem Mann passiert sein, dass er Frauen derart negativ bewertet? Liegt es an seiner Erziehung? Wurde er in seiner Männlichkeit so schwer getroffen, dass es ihm nur noch Vergnügen bereitet, wenn er eine Frau verletzen und demütigen kann?

Besonders toll finde ich ja, dass sich die sogenannten Pick-up-Artists herausreden, indem sie drauf pochen, die Frauen in ihrer Weiblichkeit zu verehren und ihnen den Platz zu geben, den sie verdienen.

Ich meine, was soll diese gequirlte Scheisse? Männer, entweder ihr behandelt eine Frau anständig oder ihr habt sie nicht verdient. Benehmt euch endlich wie Erwachsene, ihr Hosenscheisser.
Übernehmt die Verantwortung für euer Leben. Nicht mehr und nicht weniger.

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One thought on “Pick-up-Artists oder die ewigen Hosenscheisser

  1. Ich meine, entweder respektiert man andere Menschen oder man respektiert sie nicht. “ein bisschen respektieren aber nur dann wenn und soviel wie mir gerade in den Kram passt” gibt es so wenig, wie halb schwanger.

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