Wie man sich eine echte Frau bastelt.

Wir Frauen sind die geborenen Opfer.
Wir sind erzogen, uns demütigen, schlagen, beschimpfen und verstossen zu lassen.

In der Schule lernen wir als kleine Mädchen schon, dass frau die Beine übereinander schlägt, immerzu lächelt und nie laut redet. Wir kriegen zu Weihnachten Barbies und rosa Legos, aber keine Spielzeugautos, keine Werkzeuge. Man bringt uns bei, dass wir keine Jungs ansprechen sollen, keine kurzen Röcke tragen und wir nicht zu dick sein sollen, weil wir sonst keinen Mann finden.

Wir lernen Vokabeln und Formeln und Gedichte auswendig. Man schickt uns in die Flötenstunde, in den Klavierunterricht und zum Geige spielen, in der Hoffnung, dass aus uns was wird. Wenigstens gute Mütter sollen wir werden.

Und als gute Mütter bringen wir unseren Töchtern bei, dass sie anständig hinsitzen, lächeln und nie laut reden sollen. Wir sind gute Vorbilder, denn wir sind anständig verheiratet, tragen keine kurzen Röcke und sind nicht zu dick, denn wir wollen unsere Männer behalten.

Doch irgendwo, hinter der perfekten Figur, dem Makeup, dem Lächeln weinen wir und wünschen uns, wir wären wild, weiblich und glücklich.

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3 thoughts on “Wie man sich eine echte Frau bastelt.

  1. Ist das wirklich so? Wer ist “wir”? ich denke, es gibt die lächelnden Frauen mit überschlagenen Beinen, die gerne Mami sind und damit zufrieden. Und es gibt auch die Wilden, die sind, wie sie eigentlich vielleicht nicht sein sollten in gewissen Punkten, und doch sind sie zufrieden. Und dazwischen gibt es ganz viele Mischungen und Glücksfaktoren. Das Leben ist selten nur schwarz und weiss, die Nuancen sind es. Und Glück hängt nicht nur mit dem Frauenbild zusammen – hoffe ich doch schwer.

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  2. Pardon, das mag ja hübsch geschrieben sein. Inhaltlich ist es ein Haufen undifferenzierter Schrott, der in keinster Weise die Verhältnisse in unserer heutigen Gesellschaft wiedergibt. Diese Art von Polemik wird die Frauen – auf den Bereichen, wo es nötig wäre – mit Sicherheit nicht weiter bringen.

    Ich habe – zusammen mit meiner Ex-Ehefrau – drei Kinder von Geburt bis Erwachsenensein aufgezogen. Alle drei, insbesondere meine Tochter, würden nur den Kopf schütteln, wenn sie das lesen würden.

    Wenn der Beitrag etwas für die gesellschaftliche Stellung der Frauen und Töchter hätte erreichen sollen, dann war er nicht nur ein Rohrkrepierer, er war gleich auch noch kontraproduktiv.

    Kopfschüttelnd zottle ich von dannen, in die Arme einer Frau die weit, weit über sowas hinaus ist und – zum Glück auch für mich – das Leben als Frau geniesst.

    Was cosima1973 schon vor mir geschrieben hat, unterstütze ich mit Nachdruck.

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  3. Kann es sein, dass die Ironie in diesem Blogpost nicht jedem aufgefallen ist?
    Für mich als Autisten ist das klar und spätestens im letzten Absatz erkennbar. Und das wo man Autisten immer nachsagt, dass sie weder Ironie noch Sarkasmus erkennen können!
    Wer bei den ersten Sätzen schon in einen Beißreflex verfällt tut sich bei diesem Blogpost nicht wirklich einen Gefallen.

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